Sie müssen nicht auf das iPhone 7 warten – Ihr iPhone 6S kann bereits kabellos geladen werden

Gerüchten zufolge soll das kabellose Aufladen eine der neuen Funktionen des kommenden iPhone 7 sein. Es hat sich jedoch herausgestellt, dass Ihr iPhone 6S Ihnen diesen Service bereits bietet.

Möglich macht das eine neue Ladehülle von Mophie, deren neuestes Juice Pack mit einer kabellosen Ladestation ausgestattet ist, die Ihr Smartphone auflädt, während sie es magnetisch an Ort und Stelle hält. So ist es auch auf vertikalen Flächen wie im Auto oder auf einem Ständer am Schreibtisch leicht zugänglich und sicher.

Die neue Reihe kabelloser Produkte

Die neue Reihe kabelloser Produkte wird vom Unternehmen Charge Force genannt. Das Gehäuse soll eine zusätzliche Akkulaufzeit von 50 % bieten und kabelloses Laden unterstützen. Samsungs Galaxy S7/S7 Edge ist ebenfalls mit den kabellosen Halterungen kompatibel.

Die Version für das iPhone 6/6S wird für $100/£70 verkauft, inklusive einer Ladestation, während die Hülle für das iPhone 6 Plus/6S Plus $129/£90 kostet.

Teuer wird es allerdings, wenn man die Halterungen mit einbezieht, denn die Adapter für den Luftauslass und die Wandhalterung kosten jeweils 59 Dollar/£40.

Damit kostet das kabellose Laden mindestens 150 Pfund, wenn Sie den Anschluss des Lightning-Kabels um jeden Preis vermeiden möchten. Wir überlassen es Ihnen zu entscheiden, ob es die Kosten wert ist oder nicht.

Wie funktioniert das kabellose Aufladen?

Ähnlich wie bei Hoverboards und Hoverboards ist der Begriff „kabelloses Laden“ etwas irreführend. Induktives Laden ist nicht so kabellos wie Wi-Fi oder Mobilfunk – das heißt: Erwarten Sie nicht, dass Sie Ihr Handy aufladen können, während Sie durch die Straßen Ihrer Stadt fahren. Aber es ist immer noch etwas cooler als das Einstecken des Telefons. Die meisten induktiven Ladegeräte verwenden Spulen, um Energie zu übertragen. Wenn sie mit Strom versorgt werden, kann eine Sendespule (im Holzpuck) mit Hilfe eines Magnetfelds Energie an eine Empfängerspule (im Telefonpflaster) übertragen. Das ist hier gut veranschaulicht. Das funktioniert nur, wenn beide Spulen sehr nahe beieinander sind.

Die Bezeichnung „kabelloses Laden“ ist ebenfalls irreführend, denn in Wirklichkeit sind immer noch Drähte im Spiel. Unser Fonesalesman Holzpuck musste über Micro-USB angeschlossen werden, um zu funktionieren. Und auch andere Ladeobjekte wie die Aerelight-Lampe, die wir anfangs getestet haben, oder die Ikea-Möbel mit Stromanschluss müssen irgendwie eingesteckt werden. Das Einstecken der Lampe war jedoch nicht allzu ungewöhnlich, da Lichtquellen ohne induktives Laden dies ohnehin erfordern.

Ähnlich wie bei Lightning- und Micro-USB-Kabeln sind auch nicht alle kabellosen Ladestandards gleich. Der beliebteste ist derzeit Qi: Er findet sich in den bereits erwähnten Android-Geräten, den Möbeln von Ikea, dieser Puck/Patch-Kombination von Fonesalesman und anderen. Unser Patch wird auf die Rückseite des Telefons geklebt und in den Ladeanschluss gesteckt. Der Klebstoff lässt sich nach dem Entfernen des Patches leicht abwaschen.